Am 20. September wird in Berlin gewählt. Die Parteien werben um Stimmen, präsentieren ihre Programme und sprechen über die großen Themen dieser Stadt.
Doch bei einem Thema bleibt es auffällig still: Inklusion.
Wo sind die konkreten Konzepte für Menschen mit Behinderungen?
Wo sind die Antworten auf Fragen zu barrierefreiem Wohnen, inklusiver Bildung, Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, Mobilität, Barrierefreiheit und echter gesellschaftlicher Teilhabe?
Inklusion darf kein Randthema sein, das im Wahlprogramm irgendwo zwischen Fußnoten und allgemeinen Bekenntnissen auftaucht.
Inklusion betrifft nicht eine kleine Minderheit. Inklusion betrifft uns alle.
Eine Stadt ist dann wirklich sozial und zukunftsfähig, wenn Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich gemeinsam leben, lernen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen können.
Gerade Berlin hat hier noch gewaltig viel zu tun.
Wir brauchen deshalb von den zukünftigen politischen Verantwortlichen nicht nur schöne Worte, sondern klare Ziele, konkrete Maßnahmen und vor allem den politischen Willen, diese auch umzusetzen.
Denn Barrierefreiheit ist kein Luxus.
Teilhabe ist kein freiwilliges Extra.
Und Inklusion ist kein Thema für später.
Berlin entscheidet am 20. September auch darüber, welchen Stellenwert Inklusion in den kommenden Jahren haben wird.
Deshalb meine Frage an die Kandidatinnen und Kandidaten:
👉 Wie sieht eure konkrete Vision für ein inklusives Berlin aus?
Nicht irgendwann.
Nicht irgendwann im nächsten Wahlprogramm.
Sondern jetzt.